10 Banken mit den größten Goldreserven

Redaktion IBIS InGold

03. 08. 2022

Die Zentralbanken kaufen immer noch Gold. Sie halten es für ein wichtiges Reservevermögen. Obwohl die Käufe einiger größerer Zentralbanken stagnieren, haben die Hauptinstitutionen kleinerer Staaten ihre Reserven weiter ausgebaut. Sie wollen sich gegen die Folgen der steigenden Inflation wehren und ein sicheres Polster für die kommende Krise haben.

Die Tschechische Nationalbank beginnt ähnlich zu denken, zumindest laut dem neuen Gouverneur Aleš Michl. Dieser drückte die Notwendigkeit aus, die von der Zentralbank der Tschechischen Republik gehaltenen Goldreserven erheblich zu erweitern. Tschechien hat derzeit etwa 11 Tonnen des Edelmetalls in seinen Reserven. Doch sollte Michls Vorstellung in Erfüllung gehen, dürften sich die Goldreserven in den nächsten Jahren fast verzehnfachen.

 

 

Die größten Goldreserven werden allerdings immer noch von den größten Ländern gehalten.

 

 
1. USA
8 135,50 Tonnen
2. Deutschland
3 358,50 Tonnen
3. Italien
2 451,84 Tonnen
4. Frankreich
2 436,50 Tonnen
5. Russland
2 301,64 Tonnen
6. China
1 948,31 Tonnen
7. Schweiz
1 040,00 Tonnen
8. Japan
845,97 Tonnen
9. Indien
760,40 Tonnen
10. Niederlande
612,50 Tonnen

 

Wenn wir die Staaten der Eurozone als Ganzes betrachten, stellen wir fest, dass sie mit ihren Goldreserven sehr gut abschneiden. Mit einem Gesamtbestand von 10 771 Tonnen würde es sogar die Vereinigten Staaten übertreffen. Die Europäische Zentralbank selbst liegt im Ranking auf dem 12. Platz. Deutschland auf dem 2. Platz und Österreich auf Platz 22.