Die Käufe von physischem Gold nehmen erheblich zu

Redaktion IBIS InGold

11. 05. 2021

Die Nachfrage nach physischem Gold steigt erheblich, und zwar hauptsächlich seitens asiatischer Giganten – aus China und Indien. Aufgrund der zurückgehenden Coronavirus-Pandemie kaufen starke Volkswirtschaften Edelmetalle, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie, wie z. B. eine hohe Inflation, zu verhindern.

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Indien als einer der größten Inhaber von physischem Gold im vergangenen Monat weitere 160 Tonnen importierte, fast sechsmal so viel wie im gleichen Monat des Vorjahres. In Indien ist Gold ein sehr beliebter Vermögenswert, und zwar sowohl im Rahmen von Investitionen von Zentralbanken als auch im Falle von Privatpersonen. Die überwiegende Mehrheit der Inder legt ihre Ersparnisse in Edelmetall an. Schmuck ist hier am beliebtesten.

Genauso wie in Indien hat auch in China die Nachfrage nach physischem Gold zugenommen. Die Wirtschaftsmacht verzeichnete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen 2,6-fachen Anstieg der Käufe von physischem Gold.

Die Nachfrage in Asien nimmt in diesem Jahr zu, um den Ausfall des letzten Jahres aufgrund der ersten Wellen von COVID-19 auszugleichen. Die Pandemie hat nämlich den Schmuckmarkt wesentlich geschädigt. Nach Angaben des World Gold Council ging die Nachfrage in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres um 25-48% zurück. Die Einkäufe nehmen jedoch seit dem letzten Quartal des vergangenen Jahres zu.